Ich bin hier in Kolbermoor geboren und wohne in meinem Elternhaus (5.Generation). Ich finde es bemerkenswert, dass sich Bürger gegen die Maßnahmen der Stadt wehren. Dieses Krematorium passt nicht in unsere jetzt schon sehr dicht besiedelte Stadt. Meiner Meinung nach geht es dabei nur um finanzielle Hintergründe der Stadtverwaltung. Grundsätzlich sollte ein Standort außerhalb von Wohngebieten gefunden werden. Die in der Versammlung angesprochenen Grenzwerte sind einfach nur Obergrenzen, die jedoch nichts über die tatsächliche gesundheitlichen Gefahren und Geruchs-Belästigungen aussagen. Ein besonders gutes negatives Beispiel dafür ist in Raubling die Papier Fabrik. Da scheinen die Werte auch rechtlich innerhalb der Grenzen zu liegen, tatsächlich jedoch stinkt es heftig!
Dazu kommt das extrem hohe Verkehrsaufkommen an der Kreuzung beim Mc Donalds. Bereits jetzt ist täglich mit hohen Wartezeiten für die Autos zu rechnen. Wie sollen die Bewohner der Stadt Kolbermoor mit der Belastung durch noch mehr An- und Abfahrten (7000) der Leichenwägen zuzüglich den trauernden Besuchern klar kommen!?
Die Stadträte haben von einer maximalen Beteiligung der Bürger gesprochen. Dafür braucht es fairer Weise einen Bürgerentscheid. Bin dabei!