Also, bei mir ist er das. Schon vor einer ganzen Weile.
Ich habe aber mitbekommen, dass es auch nach den Infoveranstaltungen noch Kolbermoorer/innen gibt, bei denen der Schweinehund aus seiner Hauptmotivation Bequemlichkeit heraus seine Menschen noch beeinflußt, und zwar nicht im Sinne unser aller Gesundheit. Was es mit der Macht des Schweinhundes auf seinen Menschen auf sich hat, darüber wurden ja schon Bücher geschrieben.
Ich frage also alle Schweinehunde: denkt nochmal nach, und veranlasst Eure Menschen zur richtigen Entscheidung.
Habt Ihr, liebe Schweinehunde, verstanden….
…. dass es zusätzlichen Verkehr geben wird. Der letztendlich, wenn die Anlage in vollem Betrieb ist, wesentlich mehr sein wird als die von der Stadt heruntergespielten „15 bis 30 Fahrzeuge pro Tag, die bei der McDonalds-Kreuzung bei einem Aufkommen von 20.000 täglich gar nicht mehr ins Gewicht fallen“. Das Motto „ist ja eh schon wurscht“ scheint hier ziemlich fehl am Platz!
…. dass zusätzlicher Verkehr zusätzlichen Lärm bedeutet, den der Wind kilometerweit in alle Richtungen tragen und die Bürger entsprechend belasten wird
…. dass auch Lärm alleine schon krank machen kann
…. dass durch den zusätzlichen Verkehr auch zusätzliche Abgase in die Luft abgegeben werden, die der Wind kilometerweit in alle Richtungen tragen wird = zusätzliche Gesundheitsbelastung. Da hilft ein Dieselfahrverbot dann auch nix mehr!
…. dass durch die eigentlichen Verbrennungen zusätzliche Schadstoffe in die Luft gepustet werden, die der Wind kilometerweit in alle Richtungen tragen wird
…. dass auch höchst unangenehme Gerüche, besonders in der warmen Jahreszeit, entstehen können, die der Wind die kilometerweit in alle Richtungen tragen wird
…. dass „die Grenzwerte werden (freiwillig) deutlich unterschritten“ nichts anderes heißt als:
>> es werden Schadstoffemissionen erfolgen
>> die es ohne das Krematorium in unserem Lebensbereich nicht geben würde
…. dass, wenn bei einer Leichenverbrennung keine Schadstoffe abgegeben würden, es auch keine Grenzwerte bräuchte
…. dass z.B. Quecksilber, welches sich noch immer in vielen Zahnfüllungen aus Amalgam befindet, hochgiftig ist und es erwiesen ist, dass ein Rest in die Abluft gelangt
…. dass die ganzen sich wunderbar logisch anhörenden Begründungen vom potentiellen Betreiber, und auch von den Vertretern der Stadt Kolbermoor, einen großen Teil „schönreden“ beinhalten. Denn: einige der Aussagen wurden klar widerlegt, zu anderen widerum lag kein ausreichendes Wissen vor
…. dass wir uns auf dieses Gesundheitsroulette besser nicht einlassen sollten
…. dass alle anderen Gemeinden ihre Stadt als Standort abgelehnt haben und damit ihrer Fürsorgepflicht ihren Bürgern gegenüber Genüge getan haben
…. dass es keinen akuten Bedarf an einem zusätzlichen Krematorium in der Region gibt, weil die Zahl der Krematorien in Bayern sowieso höher ist als in anderen Regionen
…. dass gesetzlich vorgeschrieben die Totenruhe erst einmal 48 Stunden betragen muss, so dass eine „Wartezeit“ von insgesamt drei Tagen keine echte Wartezeit wegen angeblicher Überlastung der vorhandenen Krematorien ist
.… dass weder kurz- noch mittelfristig Änderungen in der Auslastung der Krematorien zu erwarten sind
…. dass es wesentlich sinnvoller wäre, ein zusätzliches Krematorium, wenn es irgendwann sein muss, in einer Gegend zu bauen, in der es wenige gibt und die Nachfrage größer ist als bei uns
…. dass die zusätzliche Belastung aller Art nicht nur wir, sondern ganz besonders unsere Kinder und Enkelkinder zu tragen haben
…. dass viele von uns große Angst vor gesundheitlichen Schäden haben
…. dass es offenbar zu bestimmten Themen (z.B. Radioaktiviät) bisher zu wenige Untersuchungen, damit zu wenige Ergebnisse gibt, um sicher ausschließen zu können, dass diese für uns unschädlich sind
…. dass hier auf Biegen und Brechen eine industrielle Leichenverbrennungsanlage gleich neben unseren Haustüren errichtet werden soll, damit die Stadtkasse aufgebessert wird – Gewerbesteuer, Einnahmen aus der Erbpacht – die uns und unseren Nachkommen langfristig gesundheitlich schaden können
…. dass Solidarität mit denen gefragt ist, die Angst haben, und die mit dieser Anlage leben müssen – und das sind nicht nur die direkten Anwohner, sondern: ES BETRIFFT UNS ALLE
…. dass wir mit NEIN stimmen sollten!